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	<title>Kommentare zu: ROMPC® bei Prüfungsangst</title>
	<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/</link>
	<description>Profi-Blog</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 19:17:14 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Heinz-Guenter</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-98</link>
		<author>Heinz-Guenter</author>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 16:19:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-98</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Martine,  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annette und Iris haben schon sehr viel Wirksames dargestellt. Wir brauchen zwei Perspektiven: 1. Was kann ich in der akuten Situation tun? 2. Wodurch werden die Ängste aktiviert/reaktiviert?&lt;br /&gt;
zu 1. Die akute Wirksamkeit ist das Überzeugendste, was wir zu geben haben, weil dadurch die Erwartungsängste deutlich minimiert werden können in der Überzeugung: Ich habe eine Möglichkeit, mit der ich mir selbst helfen kann. Das  steigert die Selbstkompetenz, die normalerweise in den Angstsituationen wesentlich verringert ist. Außerdem gibt es in der Prüfungssituation selbst eine Möglichkeit, den Zugang zum kognitiven Apparat aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
zu 2. Meistens werden frühere Erfahrungen reaktiviert, die sich dann in Form von Gruselphantasien manifestieren. Hierfür sind 3 Aspekte hilfreich: a) Welche Trigger aktivieren die Ängste? Welche Vorerfahrungen bestehen mit diesen Triggern? b) Welche Grundüberzeugungen haben sich gebildet? c) Welche Beziehungsbedürfnisse wurden damals verletzt?&lt;br /&gt;
Darüberhinaus ist eine Ressourcenorientierte Arbeit noch hilfreich: Welche Ressourcen stehen mri normalerweise zur Verfügung? Wie ist der Zugangn zu den Ressourcen in der Prüfungssituation blockiert? Wie läßt sich diese Blockade lösen?&lt;br /&gt;
Manchmal sind auch noch Sekundärtraumatisierungen behandlungsbedürftig - meistens Introjekte oder dissoziative Lifestates.&lt;br /&gt;
Was sich auch als günstige Arbeit für die Ressourcen erwiesen hat, ist ein Ansatz Milton Erickson: Statt mich mit den Gruselphantasien zu beschäftigen orientiere ich meinen KLienten in einem Trance-Prozess auf die Zeit nach der Prüfung: Was wird er dann tun? Mit wem wird er was machen? Welche Träume werden dann erfüllt sein? Wie wird sein körperliches Empfinden sein? Was wird seine größte Freude sein?  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße&lt;br /&gt;
Heinz-Günter Andersch-Sattler&lt;br /&gt;
Diplom-Psychologe&lt;br /&gt;
Psychologischer Psychotherapeut&lt;br /&gt;
 info@syntraum.de&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Martine,  </p>
<p>Annette und Iris haben schon sehr viel Wirksames dargestellt. Wir brauchen zwei Perspektiven: 1. Was kann ich in der akuten Situation tun? 2. Wodurch werden die Ängste aktiviert/reaktiviert?<br />
zu 1. Die akute Wirksamkeit ist das Überzeugendste, was wir zu geben haben, weil dadurch die Erwartungsängste deutlich minimiert werden können in der Überzeugung: Ich habe eine Möglichkeit, mit der ich mir selbst helfen kann. Das  steigert die Selbstkompetenz, die normalerweise in den Angstsituationen wesentlich verringert ist. Außerdem gibt es in der Prüfungssituation selbst eine Möglichkeit, den Zugang zum kognitiven Apparat aufrecht zu erhalten.<br />
zu 2. Meistens werden frühere Erfahrungen reaktiviert, die sich dann in Form von Gruselphantasien manifestieren. Hierfür sind 3 Aspekte hilfreich: a) Welche Trigger aktivieren die Ängste? Welche Vorerfahrungen bestehen mit diesen Triggern? b) Welche Grundüberzeugungen haben sich gebildet? c) Welche Beziehungsbedürfnisse wurden damals verletzt?<br />
Darüberhinaus ist eine Ressourcenorientierte Arbeit noch hilfreich: Welche Ressourcen stehen mri normalerweise zur Verfügung? Wie ist der Zugangn zu den Ressourcen in der Prüfungssituation blockiert? Wie läßt sich diese Blockade lösen?<br />
Manchmal sind auch noch Sekundärtraumatisierungen behandlungsbedürftig - meistens Introjekte oder dissoziative Lifestates.<br />
Was sich auch als günstige Arbeit für die Ressourcen erwiesen hat, ist ein Ansatz Milton Erickson: Statt mich mit den Gruselphantasien zu beschäftigen orientiere ich meinen KLienten in einem Trance-Prozess auf die Zeit nach der Prüfung: Was wird er dann tun? Mit wem wird er was machen? Welche Träume werden dann erfüllt sein? Wie wird sein körperliches Empfinden sein? Was wird seine größte Freude sein?  </p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Heinz-Günter Andersch-Sattler<br />
Diplom-Psychologe<br />
Psychologischer Psychotherapeut<br />
 <a href="mailto:info@syntraum.de">info@syntraum.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Annette</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-97</link>
		<author>Annette</author>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 15:52:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-97</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Martine,  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich gehe ähnlich vor wie Iris. Oft reichen 1 bis 2 Traumabehandlungen bezüglich auch der Auflösung der daraus resultierenden Lebensgrundhaltungen (Gllaubenssätze) aus, um Erleichterung hinsichtlich der Erwartungsängste zu schaffen. In der Regel arbeite ich intensiv an den Gruselfantasien und stelle eine "Megaperspektive" des Lebensweges gegenüber - das Leben ist Erfahrung, was kann schlimmsten Falls passieren, was besten Falls, wie geht es dann jeweils weiter, was hat vielleicht auch ein Nichtbestehen einer Prüfung an positiven Seiten? Wozu ist eine Verzögerung (ev. bei befürchteten Nachprüfungen) im Moment, in der aktuellen Lebenssituation nützlich?... Dann natürlich auch die Retrospektive - wann stand ich in meinem Leben schon mal an einer "Wegkreuzung" - welchen Weg bin ich gegangen - was wäre gewesen, wenn ich einen anderen Weg gegangen wäre...&lt;br /&gt;
Ich meine, wir leiden oft unter Zwängen, die wir uns in unserer Einstellung zum Leben und zum Erfolg selbst auferlegen und sind manchmal im selbst gewählten kleinen Rahmen gefangen.&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich empfanden meine Klienten mit Prüfungs- und Versagensängsten stets die Anleitung von Übungen aus dem Braingym - wir erarbeiten meist einen gewissen Plan, wann und wie welche Übungen in der Vorbereitungszeit sowie unmittelbar vor und während der Prüfungssituation selbst angewandt werden können und sollten. Die Gewissheit und auch die Erfahrung durch Übung im Vorfeld, dass der Klient sich selbst im Falle von Blockaden und Blackouts behelfen kann und wieder hirntechnisch "in Fluss" kommt, ist mitunter die größte Ressource. Gerade bei der Behandlung von Prüfungsängsten erlebe ich immer wieder die treffsichersten Erfolge mit ROMPC als integrative Methode!  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annette Stoschek&lt;br /&gt;
Dipl.Psych.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Martine,  </p>
<p>ich gehe ähnlich vor wie Iris. Oft reichen 1 bis 2 Traumabehandlungen bezüglich auch der Auflösung der daraus resultierenden Lebensgrundhaltungen (Gllaubenssätze) aus, um Erleichterung hinsichtlich der Erwartungsängste zu schaffen. In der Regel arbeite ich intensiv an den Gruselfantasien und stelle eine &#8220;Megaperspektive&#8221; des Lebensweges gegenüber - das Leben ist Erfahrung, was kann schlimmsten Falls passieren, was besten Falls, wie geht es dann jeweils weiter, was hat vielleicht auch ein Nichtbestehen einer Prüfung an positiven Seiten? Wozu ist eine Verzögerung (ev. bei befürchteten Nachprüfungen) im Moment, in der aktuellen Lebenssituation nützlich?&#8230; Dann natürlich auch die Retrospektive - wann stand ich in meinem Leben schon mal an einer &#8220;Wegkreuzung&#8221; - welchen Weg bin ich gegangen - was wäre gewesen, wenn ich einen anderen Weg gegangen wäre&#8230;<br />
Ich meine, wir leiden oft unter Zwängen, die wir uns in unserer Einstellung zum Leben und zum Erfolg selbst auferlegen und sind manchmal im selbst gewählten kleinen Rahmen gefangen.<br />
Sehr hilfreich empfanden meine Klienten mit Prüfungs- und Versagensängsten stets die Anleitung von Übungen aus dem Braingym - wir erarbeiten meist einen gewissen Plan, wann und wie welche Übungen in der Vorbereitungszeit sowie unmittelbar vor und während der Prüfungssituation selbst angewandt werden können und sollten. Die Gewissheit und auch die Erfahrung durch Übung im Vorfeld, dass der Klient sich selbst im Falle von Blockaden und Blackouts behelfen kann und wieder hirntechnisch &#8220;in Fluss&#8221; kommt, ist mitunter die größte Ressource. Gerade bei der Behandlung von Prüfungsängsten erlebe ich immer wieder die treffsichersten Erfolge mit ROMPC als integrative Methode!  </p>
<p>Herzliche Grüße  </p>
<p>Annette Stoschek<br />
Dipl.Psych.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Iris</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-96</link>
		<author>Iris</author>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:16:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-96</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Martine  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ängste schränken die Wahlmöglichkeit der Person ein, das Nervensystem ist aktiviert für Kampf/Flucht (Sympathikus).  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ängste aufgrund früherer Verletzungen zeigen, dass damals keine erfolgreiche Reaktion abgeschlossen werden konnte. Der Klient bleibt im Ablauf der Abwehr/Flucht im Prozess stecken - Verknüpfung bleibt bestehen; gestaute Energie im Nervensystem gehalten.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche herauszufinden, wer welche Anforderungen damals an den Klienten stellte, welchem Druck war er ausgesetzt (Gruselphantasien), was war verletzend, was hätte er gebraucht, was hätte er am liebsten getan? Beziehungs-Bedürfnisse? Dies führt zur tieferen Ursache der Verletzung.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ROMPC®-Arbeit: Trauma-Punkte mit Affirmation, Chef-stärken, Introjekt-Arbeit, Mischung aus impressivem/expressivem ROMPC®. Expressiv,damit im Nervensystem gestaute Energie aus früherer Zeit befreit und der Prozess abgerundet wird. Ich nehme Bewegungen des Klienten auf oder erfrage sie, lasse die Bewegung langsam durchführen und rufe dabei sein X zu.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht zu unterschätzen ist „psychologischen Umkehr“, welche bereits an sich eine Behandlung bildet. („Übung“ als Hausaufgabe mitgeben)  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Klienten Ressourcen erarbeiten, welche er mit an die Prüfungen nehmen kann.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Ort oder Begegnung mit Mensch oder Tier, wobei sich die Person total aufgehoben, unterstützt, glücklich fühlte?  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- inneres Bild, Fotografie oder Gegenstand, der für dieses Erlebnis steht und als „Glücksbringer“ mitgenommen werden kann?&lt;br /&gt;
Erzählen, mit allen Sinnen nacherleben, körperliche Reaktionen nachspüren lassen  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der  Klienten findet damit seine Mitte, ist handlungsfähig (vor/während der Prüfung). Ausserdem erlebt er, dass er in der Zeitachse an einem anderen Ort steht.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbstverständlich hat diese Zusammenfassung kein Anrecht auf Vollkommenheit.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüsse&lt;br /&gt;
Iris Schumacher&lt;br /&gt;
Polarity- und ROMPC®-Therapeutin&lt;br /&gt;
Winterthur - Schweiz&lt;br /&gt;
info@polarityschumacher.ch&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Martine  </p>
<p>Ängste schränken die Wahlmöglichkeit der Person ein, das Nervensystem ist aktiviert für Kampf/Flucht (Sympathikus).  </p>
<p>Ängste aufgrund früherer Verletzungen zeigen, dass damals keine erfolgreiche Reaktion abgeschlossen werden konnte. Der Klient bleibt im Ablauf der Abwehr/Flucht im Prozess stecken - Verknüpfung bleibt bestehen; gestaute Energie im Nervensystem gehalten.  </p>
<p>Ich versuche herauszufinden, wer welche Anforderungen damals an den Klienten stellte, welchem Druck war er ausgesetzt (Gruselphantasien), was war verletzend, was hätte er gebraucht, was hätte er am liebsten getan? Beziehungs-Bedürfnisse? Dies führt zur tieferen Ursache der Verletzung.  </p>
<p>ROMPC®-Arbeit: Trauma-Punkte mit Affirmation, Chef-stärken, Introjekt-Arbeit, Mischung aus impressivem/expressivem ROMPC®. Expressiv,damit im Nervensystem gestaute Energie aus früherer Zeit befreit und der Prozess abgerundet wird. Ich nehme Bewegungen des Klienten auf oder erfrage sie, lasse die Bewegung langsam durchführen und rufe dabei sein X zu.  </p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist „psychologischen Umkehr“, welche bereits an sich eine Behandlung bildet. („Übung“ als Hausaufgabe mitgeben)  </p>
<p>Mit dem Klienten Ressourcen erarbeiten, welche er mit an die Prüfungen nehmen kann.  </p>
<p>- Ort oder Begegnung mit Mensch oder Tier, wobei sich die Person total aufgehoben, unterstützt, glücklich fühlte?  </p>
<p>- inneres Bild, Fotografie oder Gegenstand, der für dieses Erlebnis steht und als „Glücksbringer“ mitgenommen werden kann?<br />
Erzählen, mit allen Sinnen nacherleben, körperliche Reaktionen nachspüren lassen  </p>
<p>Der  Klienten findet damit seine Mitte, ist handlungsfähig (vor/während der Prüfung). Ausserdem erlebt er, dass er in der Zeitachse an einem anderen Ort steht.  </p>
<p>Selbstverständlich hat diese Zusammenfassung kein Anrecht auf Vollkommenheit.  </p>
<p>Herzliche Grüsse<br />
Iris Schumacher<br />
Polarity- und ROMPC®-Therapeutin<br />
Winterthur - Schweiz<br />
<a href="mailto:info@polarityschumacher.ch">info@polarityschumacher.ch</a></p>
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