Archiv der Kategorie Krankheitsbilder

ROMPC® mit Psychotikern?

Inwieweit ist ROMPC® in der Arbeit mit Psychotikern hilfreich?

Konkret: Mir liegt die Anfrage eines Klienten vor, der vor längerer Zeit nach dem Besuch einer Körpertherapiegruppe psychotisch dekompensiert ist und seit dieser Zeit immer wieder unter schizophrenen Symptomen wie “Stimmen im Kopf” leidet.

Ich betrachte die belastenden Einflüsterungen dieser Stimmen Repräsentanzen des inneren Teams des Klienten (resp. von sog. “Nebenpersönlichkeiten”), auch wenn diese sich für ihn im schizophrenen Schub subjektiv als reale Außeninstanzen darstellen.

Ich könnte mir grundsätzlich vorstellen, die Behandlungsrituale des ROMPC® dafür zu nutzen, bei dem Klienten eine Befriedung seines inneren Teams herbei zu führen, um ihn von den negativen Einflüsterungen zu entlasten.

Ich habe allerdings noch nie mit Psychotikern ROMPC® gemacht. Deshalb interessiert mich Eure Meinung.

Esther Weinz
ROMPC®-Therapeutin
ROMPC®-Ausbilderin
estherweinz@web.de

Wenn die Hoffnung stirbt

Man sagt immer wieder: “Die Hoffnung stirbt zuletzt”.

Auch wenn ich die biografischen und diagnostischen Hintergrund-Details nicht kenne, die kürzlich zu dem tragischen Selbstmord des Nationaltorwartes Enke geführt haben, geht mir dieser Tod noch immer nach. Sicher kein Einzelfall. Wieviel Hoffnung muss wohl unter der Last erdrückender Depressionen gestorben sein, ehe es zu einer solchen Tat kommt.

Und da frage ich mich und zugleich Euch, liebe Kollegen: Was kann ROMPC® im Sinne der Suizidprävention gerade bei depressiven Störungen und Erkrankungen leisten, damit bei den Betreffenden neue Hoffnung entsteht und das Leben für sie wieder lebenswert wird?

Franziska Müller
muller.franziska@ymail.com


Körperliche Erkrankungen und ROMPC®

Können körperliche Erkrankungen mit ROMPC® behandelt werden?

Jutta Wolf
kontakt@jutta-wolf.de

ROMPC® bei Tourette-Syndrom

Guten Tag liebe KollegInnen,

seit kurzer Zeit arbeite ich mit einem Klienten mit Tourette-Syndrom. Der gut zu beobachtende “Tic” dieses Klienten ist das Kopfrucken.

Mir ist aufgefallen, dass der Klient, wenn er in Stress kommt, den “Tic” sehr viel mehr macht.

In der Folge ärgert er sich dann über sich selber oder er beginnt sich zu schämen, was nun den Stress weiter hochtreibt.

Von ärztlicher Seite wird der Klient mit Risperdal behandelt.

Ich möchte anfragen, ob jemand Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Tourette-Syndrom hat, ob ROMPC® in diesem Zusammenhang angewendet werden darf und wenn ja, was sich für Euch bewährt hat.

Herzliche Grüsse 
Max Wälty
max.waelty@bluewin.ch

ROMPC® bei Zwangsstörungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit längerer Zeit habe ich einen Patienten mit Zwangserkrankungen.

Entgegen allen sonstigen erfolgreichen Behandlungen mit ROMPC®, bessert sich die Zwangssymptomatik nach den Behandlungen immer nur kurzfristig für eins bis zwei Wochen. Danach tauchen die Zwänge wieder auf.

Hat jemand Erfahrungen auf diesem Gebiet und kann mir Anregungen geben?

Herzliche Grüße

Petra Franz
kontakt@cobeth.de

ROMPC® bei Hypochondrie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich bin im Internet bei GesundheitPro.de auf einen interessanten Artikel über Hypochondrie gestoßen:

Das Leiden der Hypochonder

In diesem Artikel wird Hypochondrie mit Angststörungen und Depressionen in Verbindung gebracht und Verhaltenstherapie als Therapie-Empfehlung vorgeschlagen.

Ich bin an Eurer Meinung interessiert, wie Ihr die der Hypochondrie zu Grunde liegenden Ursachen einschätzt.

Ich gehe davon aus, dass das hypochondrische Symptombild etwas mit Blockaden im limbischen System zu tun hat und dass deshalb Verhaltenstherapie zu kurz greift.

Mit herzlichen Grüßen
Martina Erfurt-Weil
martina.erfurt-weil@rompc.de

Wenn der Schreck im Körper stecken bleibt

Wer von euch hat Erfahrung in der Bearbeitung körperlicher Unfallfolgen mit ROMPC®?

Bei einem meiner Patienten tauchen seit einem Unfall von vor einem Jahr mit schwerem Schleudertrauma immer wieder heftige Nacken- und in der Folge Kopfschmerzen auf. Ich habe ihn jetzt mit ROMPC® behandelt, habe dabei herausgefunden, dass der Schreck die Komponente ist, die immer wieder dafür sorgt, dass sich die Muskeln im Nacken verkrampfen und sekundär den Kopfschmerz auslösen.  Das macht auch insofern Sinn, als plötzliche Lageveränderungen eine Erinnerung an den alten Schreck bewirken und ein Schutzmuster auf körperlicher Ebene von damals bewirken.

Die Wirkung de ROMPC®-Behandlung war momentan entlastend.

Wer weiß mehr über solche Zusammenhänge? Für mich war dies die erste Behandlung dieser Art.

Heinz-Günter Andersch-Sattler
andersch-sattler@syntraum.de


Amnesie nach Unfall

Ich behandle derzeit einen Patienten, der bereits vor acht Jahren einen schweren Bergunfall hatte. Durch seinen Sturz hat er sich schwere körperliche Behinderungen zugezogen: Laufen ist nur mit Stöcken möglich. Ansonsten sitzt er im Rollstuhl. Aber was für diesen Patienten das Schlimmste ist: Er leidet unter anhaltender Amnesie. Das heißt: er kann sich nicht mehr erinnern, was vor dem Unfall war. Lesen und Schreiben ist noch möglich, aber auf das, was er in früheren Ausbildungen gelernt hat, hat er keinen Zugriff mehr.

Kann ich mit ROMPC® Resultate erwarten?
Und worauf muss ich achten?

Elisabeth Erb
erbelisabeth@sensemail.ch


Tablettensucht und ROMPC®

Immer häufiger kommen Patienten in die psychotherapeutische Praxis, die bereits eine längere medizinische “Karriere” hinter sich haben. Nicht selten stelle ich dabei auf Befragen eine “ärztlich verordnete” Tablettensucht fest. Jetzt bin ich auf einen erschreckenden Artikel in Spiegel Online zum Thema gestoßen, auf den ich Euch gerne aufmerksam machen will. Der Titel des Artikels: “Deutsche Ärzte födern Tablettensucht”. Es liegt mir fern, den ärztlichen Berufsstand zu diffarmieren. Gleichwohl stellt sich für mich als ROMPC®-Therapeut die Frage, wie mit dem Phänomen der Tablettensucht in der täglichen therapeutischen Praxis umzugehen ist, zumal es ja bekannt ist, dass insbesondere Benzodiazepine die Wirksamkeit von ROMPC® unkalkulierbar machen.

Wie geht Ihr damit um?

Thomas Weil
thomas.weil@rompc.de


ROMPC® bei Depressionen?

“Selbst, wenn Patienten Depressionen überwunden haben, bleiben Spuren im Gehirn zurück”  - so der aktuelle Artikel von GesundheitPro.de.

Wie lösen wir diese Herausforderung?

Thomas Weil
thomas.weil@rompc.de