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- 19.7.2010: Flashbacks nach sexuellem Missbrauch
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Archiv der Kategorie Trauma
Flashbacks nach sexuellem Missbrauch
19.7.2010 von admin.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
eine meiner Klientinnen leidet unter heftigen Flashbacks, aus denen sie nur schwer wieder heraus kommt.
Kognitiv ist ist der Klientin klar, dass es sich dabei um Erinnerungsfragmente des sexuellen Missbrauchs handelt, den sie im Alter von sieben Jahren durch einen Patenonkel in wöchentlichen Abständen über den Zeitraum von einem halben Jahr erlitten hat. Kleinste Trigger-Impulse (wie Windzug im Nacken, eine Person im Rücken, spezifische Geräusche) genügen, um die Flashbacks auszulösen - mitunter auch nachts.
Gibt es ROMPC®-spezifische Techniken zur Selbstbehandlung, die ich meiner Klientin zur Verfügung stellen kann, um leichter aus den Flashback-Situationen heraus zu kommen bzw. vor dem Schlafen gehen, um das Risiko eines nächtlichen Flashbacks abzusenken?
Franziska Müller
Geschrieben in Sexueller Missbrauch, Trauma, Behandlungstechnik | Drucken | 3 Kommentare »
Erstverschlimmerung bei komplex Traumatisierten
3.5.2009 von admin.
Ich arbeite in meiner Beratungsstelle häufig mit komplextraumatisierten Frauen.
Nach ROMPC®-Sitzungen ist mir mehrfach folgendes Phänomen aufgefallen: Nach der ROMPC®-Behandlung ist eine deutliche Verbesserung auf der Skala zu bemerken, verbunden mit körperlich beobachteten Entspannungszeichen. Reste im Sinne von weiteren Stressoren sind nicht aufgetaucht.
Während der nachfolgenden Termine taucht dann jedoch ein Phänomen auf, dass ich mit dem Begriff der “Erstverschlimmerung” beschreiben möchte. Es geht den Klientinnen eine Zeitlang genau so schlecht wie zuvor bzw. auch noch schlechter. Dann scheint auf einmal ein “Knoten” zu platzen und die Klientinnen wagen auch ohne weitere ROMPC®-Sitzungen ganz neue Verhaltensweisen.
Diese Zeitverzögerung bzw. “Erstverschlimmerung” in der Wirkung des ROMPC® beobachte ich bei KlientInnen mit anderen Diagnosen nicht so.
Haben andere KollegInnen dieses Phämomen bei komplex traumatisierten KlientInnen auch beobachtet?
Wie läßt sich das Phänomen erklären?
Wie arbeitet man am günstigsten weiter?
Ute Lörcher
mail@u-loercher.de
Geschrieben in Trauma | Drucken | 5 Kommentare »
Re-Traumatisierungen vermeiden
21.2.2009 von admin.
Wie kann ich mich vor den Traumatisierungen meiner Klienten als Therapeutin selbst schützen? Und wie vermeide ich Re-Traumatisierungen meiner Klienten durch die Behandlung?
Lisa Waschk
lisa-waschk@web.de
Geschrieben in Trauma | Drucken | 5 Kommentare »