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	<title>Kommentare fuer ROMPC® in Therapie und Beratung</title>
	<link>http://blog.rompc-therapie.de</link>
	<description>Profi-Blog</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 19:32:45 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu ROMPC® mit Psychotikern? von Annette</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/11/17/rompc%c2%ae-mit-psychotikern/#comment-104</link>
		<author>Annette</author>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 16:30:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/11/17/rompc%c2%ae-mit-psychotikern/#comment-104</guid>
		<description>Liebe Esther, 

ich habe öfter mit Klienten zu tun, die eine psychotische Episode gerade erleben oder erlebt haben. Meist handelt es sich um zwei Problemabklärungen dabei: die Klienten kommen zunächst selten freiwillig - sie werden unter Druck vom Fallmanagement Beschäftigung und Arbeit geschickt, weil sie Auffälligkeiten aufweisen und nicht vermittlungsfähig sind, manchmal laden wir auch zur Vorstellung ein, weil sich Nachbarn gemeldet haben oder Angehörige. Unter dem Druck der Zuwendungskürzungen kommen die Klienten am ehesten. In diesem Fall gilt es, erstmal diagnostisch abzuklären, ob es eine psychotische Episode ist oder vielleicht auch eine Persöhlichkeitsstörung (z.B. Borderline-Typus). 

Manchmal hören Menschen auch Stimmen, wenn sie längere Zeit unter massiven emotionalen Druck standen (eine junge Frau etwa, die sich vom Ehemann trennen wollte - da aber die Familie in einer religiösen Gemeinschaft lebte, in der Ehebruch mit Teufelsbesetzung belegt wurde, gestattete man ihr nicht mehr den Zugang zu ihrem Kind. Sie litt so sehr unter der Ausgrenzung, dass sie anfing ständig Stimmen zu hören, die sie abwerteten, tuschelten o.ä. Sie hatte aber einen realistischen Blick dafür, dass das "verrückte Wahrnehmungen" von ihr selbst waren und befürchtete, dass sie "durchdrehen" könnte.) 

Jedenfalls arbeite ich hier höchst selten mit ROMPC, weil es erstmal darum geht, psychoedukativ zu vermitteln und die Klienten zu motivieren, sich in fachärztliche Behandlung zu begeben. Meist vermittle ich die Termine gleich über unsere beratenden Fachärzte. 

Im zweiten Falle kommen Klienten nach psychotischen Episoden auf Anraten der Klinik oder des behandelnden Facharztes zu mir. Jene haben meist eine gewisse Krankheitseinsicht und Behandlungsmotivation. Dort arbeite ich psychoedukativ mit dem inneren Team - zunächst nur, um die Rolle des "Chefs", des "Regisseurs" bildhaft zu verdeutlichen (ich nehme dazu gern den Szenokasten von Stabs), um dann gemeinsam Ressourcen und Rituale zu finden, um den Chef zu stabilisieren und in seiner Führungskompetenz zu stärken. Dazu leite ich regelmäßig psychologische Umkehr mit entsprechenden Affirmationen an. Außerdem: Schlüsslebein-Punkt klopfen, um den aktuellen Stress zu reduzieren und ganz permanent das “Türenschließen-Ritual”. 

An die Anwesenheit fremder Anteile denke ich häufig - identifiziere diese aber nicht, sondern arbeite mit allgemeinen Übungen, wo alles rausbefördert wird, was da nicht hin gehört bzw. dorthin zurück gegeben wird, wo es her gekommen ist. Mental denke ich während dieser Übungen systematisch an die fremden Anteile - d. h. ich spreche innerlich den “Intrusiven Life State” bzw. den “Past Life State” an. Bisher bin ich damit gut gefahren. Um es genau zu sagen: ich bin bezüglich der offenen Identifizierung fremder Anteile und deren Eliminierung bei Psychotikern äußerst vorsichtig. 

Hoffe, das hilft Dir weiter.
Liebe Grüße Annette</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Esther, </p>
<p>ich habe öfter mit Klienten zu tun, die eine psychotische Episode gerade erleben oder erlebt haben. Meist handelt es sich um zwei Problemabklärungen dabei: die Klienten kommen zunächst selten freiwillig - sie werden unter Druck vom Fallmanagement Beschäftigung und Arbeit geschickt, weil sie Auffälligkeiten aufweisen und nicht vermittlungsfähig sind, manchmal laden wir auch zur Vorstellung ein, weil sich Nachbarn gemeldet haben oder Angehörige. Unter dem Druck der Zuwendungskürzungen kommen die Klienten am ehesten. In diesem Fall gilt es, erstmal diagnostisch abzuklären, ob es eine psychotische Episode ist oder vielleicht auch eine Persöhlichkeitsstörung (z.B. Borderline-Typus). </p>
<p>Manchmal hören Menschen auch Stimmen, wenn sie längere Zeit unter massiven emotionalen Druck standen (eine junge Frau etwa, die sich vom Ehemann trennen wollte - da aber die Familie in einer religiösen Gemeinschaft lebte, in der Ehebruch mit Teufelsbesetzung belegt wurde, gestattete man ihr nicht mehr den Zugang zu ihrem Kind. Sie litt so sehr unter der Ausgrenzung, dass sie anfing ständig Stimmen zu hören, die sie abwerteten, tuschelten o.ä. Sie hatte aber einen realistischen Blick dafür, dass das &#8220;verrückte Wahrnehmungen&#8221; von ihr selbst waren und befürchtete, dass sie &#8220;durchdrehen&#8221; könnte.) </p>
<p>Jedenfalls arbeite ich hier höchst selten mit ROMPC, weil es erstmal darum geht, psychoedukativ zu vermitteln und die Klienten zu motivieren, sich in fachärztliche Behandlung zu begeben. Meist vermittle ich die Termine gleich über unsere beratenden Fachärzte. </p>
<p>Im zweiten Falle kommen Klienten nach psychotischen Episoden auf Anraten der Klinik oder des behandelnden Facharztes zu mir. Jene haben meist eine gewisse Krankheitseinsicht und Behandlungsmotivation. Dort arbeite ich psychoedukativ mit dem inneren Team - zunächst nur, um die Rolle des &#8220;Chefs&#8221;, des &#8220;Regisseurs&#8221; bildhaft zu verdeutlichen (ich nehme dazu gern den Szenokasten von Stabs), um dann gemeinsam Ressourcen und Rituale zu finden, um den Chef zu stabilisieren und in seiner Führungskompetenz zu stärken. Dazu leite ich regelmäßig psychologische Umkehr mit entsprechenden Affirmationen an. Außerdem: Schlüsslebein-Punkt klopfen, um den aktuellen Stress zu reduzieren und ganz permanent das “Türenschließen-Ritual”. </p>
<p>An die Anwesenheit fremder Anteile denke ich häufig - identifiziere diese aber nicht, sondern arbeite mit allgemeinen Übungen, wo alles rausbefördert wird, was da nicht hin gehört bzw. dorthin zurück gegeben wird, wo es her gekommen ist. Mental denke ich während dieser Übungen systematisch an die fremden Anteile - d. h. ich spreche innerlich den “Intrusiven Life State” bzw. den “Past Life State” an. Bisher bin ich damit gut gefahren. Um es genau zu sagen: ich bin bezüglich der offenen Identifizierung fremder Anteile und deren Eliminierung bei Psychotikern äußerst vorsichtig. </p>
<p>Hoffe, das hilft Dir weiter.<br />
Liebe Grüße Annette</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ROMPC® mit Psychotikern? von tom</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/11/17/rompc%c2%ae-mit-psychotikern/#comment-102</link>
		<author>tom</author>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 09:08:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/11/17/rompc%c2%ae-mit-psychotikern/#comment-102</guid>
		<description>Liebe Esther,

ja, ich habe zwar Erfahrung in der Arbeit mit Psychotikern. Aber dies stammt aus einer zeit, als es noch kein ROMPC® gab und ich vor allem mit Transaktionsanalyse arbeitete. Der beziehungsorientierte Ansatz, der später Eingang ins ROMPC® gefunden hat, war allerdings damals schon maßgeblich und sehr erfolgreich.

Wenn man C.G. Jung folgt, muss man bei Psychotikern, resp. Schizophrenen von einer Überschwemmung mit Material aus dem Kollektiven Unbewussten ausgehen. In unserer Sprache ist dies Material aus dem Bereich des gesamten Spektrums der sog. “Nebenpersönlichkeiten”: Dissoziative Live States, Past Live States, Intrusive Life States. 

Deshalb wäre meines Erachtens nach eine Behandlung dieser Life States grundsätzlich angesagt. Allerdings handelt es sich bei psychotischen Störungen - auch im Einklang mit C.G. Jung - zuerst um eine Abwehrschwäche des Ichs. In unserer Sprache: der Innere Chef tut nicht seinen Job. 

Das Phänomen der Abwehrschwäche ist bei deinem Klienten auch daran zu erkennen, dass er nach dem Besuch einer körpertherapeutischen Veranstaltung, die vermutlich starke Gefühle an die Oberfläche beföredrt hat, dekompensiert ist. Das gilt es natürlich, im Rahmen einer ROMPC®-Behandlung zu verhindern. Insofern würde ich expressive ROMPC®-Behandlungstechniken vermeiden und darüber hinaus zunächst stabilisierend mit dem horizontalen ROMPC® Arbeiten. 

Kurz: alles, was dazu geeignet ist, “den inneren Chef zu stärken”, hat therapieplanerisch betrachtet Vorrang. Andernfalls würdest du Gefahr laufen, die "Büchse der Pandora" erst richtig aufzumachen.

Ferner denke ich, dass die Unterpersönlichkeiten des Inneren Teams fit gemacht werden müssten (Innere Eltern und Innere Kinder), um den Chef zu unterstützen, bevor man sich mit den genannten Nebenpersönlichkeiten auseinandersetzt.

Unerlässlich, denke ich, ist es allerdings, dass die psychotische Störung deines Klienten ebenfalls fachärztlich begleitet wird und dass dein Klient die ärztlich verordneten Psychopharmake (wahrscheinlich: Neuroleptika) konsequent einnimmt. Die Einnahme dieser Psychopharmaka beeinträchtigt nicht die Arbeit mit den ROMPC®-Techniken. Sie schützt jedoch dich und deinen Klienten vor erneuten gesundheitsgefährdenden Dekompensationen.

Ich hoffe, dir weiter geholfen zu haben.

Mit herzlichen Grüßen
Thomas Weil
ROMPC®-Therapeut
ROMPC®-Ausbilder</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Esther,</p>
<p>ja, ich habe zwar Erfahrung in der Arbeit mit Psychotikern. Aber dies stammt aus einer zeit, als es noch kein ROMPC® gab und ich vor allem mit Transaktionsanalyse arbeitete. Der beziehungsorientierte Ansatz, der später Eingang ins ROMPC® gefunden hat, war allerdings damals schon maßgeblich und sehr erfolgreich.</p>
<p>Wenn man C.G. Jung folgt, muss man bei Psychotikern, resp. Schizophrenen von einer Überschwemmung mit Material aus dem Kollektiven Unbewussten ausgehen. In unserer Sprache ist dies Material aus dem Bereich des gesamten Spektrums der sog. “Nebenpersönlichkeiten”: Dissoziative Live States, Past Live States, Intrusive Life States. </p>
<p>Deshalb wäre meines Erachtens nach eine Behandlung dieser Life States grundsätzlich angesagt. Allerdings handelt es sich bei psychotischen Störungen - auch im Einklang mit C.G. Jung - zuerst um eine Abwehrschwäche des Ichs. In unserer Sprache: der Innere Chef tut nicht seinen Job. </p>
<p>Das Phänomen der Abwehrschwäche ist bei deinem Klienten auch daran zu erkennen, dass er nach dem Besuch einer körpertherapeutischen Veranstaltung, die vermutlich starke Gefühle an die Oberfläche beföredrt hat, dekompensiert ist. Das gilt es natürlich, im Rahmen einer ROMPC®-Behandlung zu verhindern. Insofern würde ich expressive ROMPC®-Behandlungstechniken vermeiden und darüber hinaus zunächst stabilisierend mit dem horizontalen ROMPC® Arbeiten. </p>
<p>Kurz: alles, was dazu geeignet ist, “den inneren Chef zu stärken”, hat therapieplanerisch betrachtet Vorrang. Andernfalls würdest du Gefahr laufen, die &#8220;Büchse der Pandora&#8221; erst richtig aufzumachen.</p>
<p>Ferner denke ich, dass die Unterpersönlichkeiten des Inneren Teams fit gemacht werden müssten (Innere Eltern und Innere Kinder), um den Chef zu unterstützen, bevor man sich mit den genannten Nebenpersönlichkeiten auseinandersetzt.</p>
<p>Unerlässlich, denke ich, ist es allerdings, dass die psychotische Störung deines Klienten ebenfalls fachärztlich begleitet wird und dass dein Klient die ärztlich verordneten Psychopharmake (wahrscheinlich: Neuroleptika) konsequent einnimmt. Die Einnahme dieser Psychopharmaka beeinträchtigt nicht die Arbeit mit den ROMPC®-Techniken. Sie schützt jedoch dich und deinen Klienten vor erneuten gesundheitsgefährdenden Dekompensationen.</p>
<p>Ich hoffe, dir weiter geholfen zu haben.</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen<br />
Thomas Weil<br />
ROMPC®-Therapeut<br />
ROMPC®-Ausbilder</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Flashbacks nach sexuellem Missbrauch von Iris</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/07/19/flashbacks-nach-sexuellem-missbrauch/#comment-101</link>
		<author>Iris</author>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:30:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/07/19/flashbacks-nach-sexuellem-missbrauch/#comment-101</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Frau Müller&lt;br /&gt;
Zu all dem Hilfreichen, das bereits geschrieben wurde:&lt;br /&gt;
Ressourcen aufbauen, sei dies ein Bild, ein Ort, ein Parfume, ein Kleidungsstück, eine Farbe oder irgend etwas, das sie besonders liebt und mit dem sie sich sicher und wohl fühlt. Körperlich fühlen lassen. Mit all ihren Sinnen spüren, was dies bewirkt. Dies bringt sie ins Jetzt (s. Zeitachse unten)! Diese Ressource kann sie jederzeit aktivieren (abends vor dem Schlafengehen, nach Flashbacks) Wie Heinz-Günter bereits erwähnte, kann diese Ressource auch mit Klopftechnik noch stärker verankert werden.&lt;br /&gt;
Die Zeitachse miteinbeziehen, d.h. sich vorstellen, welche Möglichkeiten sie jetzt, als Erwachsene Person hat, eine solche Situation zu meistern. Diese neue Lösung körperlich wahrnehmen, Bewegungen langsam durchführen lassen. Dies bringt sie aus der Starre der Angst in eine Wahlmöglichkeit. Dabei mit ROMPC begleiten: mehrmals benennen was sie will und je nachdem mit Atmung, Bewegung (expressives ROMPC) verbinden.&lt;br /&gt;
Herzliche Grüsse&lt;br /&gt;
Iris Schumacher&lt;br /&gt;
Polarity-Therapeutin, ROMPC-Therapeutin&lt;br /&gt;
CH-8400 Winterthur&lt;br /&gt;
www.polarityschumacher.ch&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Müller<br />
Zu all dem Hilfreichen, das bereits geschrieben wurde:<br />
Ressourcen aufbauen, sei dies ein Bild, ein Ort, ein Parfume, ein Kleidungsstück, eine Farbe oder irgend etwas, das sie besonders liebt und mit dem sie sich sicher und wohl fühlt. Körperlich fühlen lassen. Mit all ihren Sinnen spüren, was dies bewirkt. Dies bringt sie ins Jetzt (s. Zeitachse unten)! Diese Ressource kann sie jederzeit aktivieren (abends vor dem Schlafengehen, nach Flashbacks) Wie Heinz-Günter bereits erwähnte, kann diese Ressource auch mit Klopftechnik noch stärker verankert werden.<br />
Die Zeitachse miteinbeziehen, d.h. sich vorstellen, welche Möglichkeiten sie jetzt, als Erwachsene Person hat, eine solche Situation zu meistern. Diese neue Lösung körperlich wahrnehmen, Bewegungen langsam durchführen lassen. Dies bringt sie aus der Starre der Angst in eine Wahlmöglichkeit. Dabei mit ROMPC begleiten: mehrmals benennen was sie will und je nachdem mit Atmung, Bewegung (expressives ROMPC) verbinden.<br />
Herzliche Grüsse<br />
Iris Schumacher<br />
Polarity-Therapeutin, ROMPC-Therapeutin<br />
CH-8400 Winterthur<br />
<a href="http://www.polarityschumacher.ch" rel="nofollow">www.polarityschumacher.ch</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Flashbacks nach sexuellem Missbrauch von Heinz-Guenter</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/07/19/flashbacks-nach-sexuellem-missbrauch/#comment-100</link>
		<author>Heinz-Guenter</author>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 21:28:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/07/19/flashbacks-nach-sexuellem-missbrauch/#comment-100</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Frau Müller,  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;DAs ist eine sehr belstende Situation, dass in Zusammenhang mit dem Bewußtwerden des sexuellen Mißbrauchs die Erinnerungsbilder einen drängenden Charakter erhalten. Einerseits ist dies schon ein Zeichen der beginnenden Heilung, wenn diese Bilder sonst eher im Hintergrund aktiv waren. Dennoch ist es natürlich wichtig, die Belastungen in diesem Zusammenhang zu senken, so daß wenigstens ein erholsamer Schlaf möglich ist. Über die Empfehlungen von Thomas Weil hinaus, mache ich gute Erfahrungen mit der ARbeit zum sicheren Ort. Hierbei kann man sich Reddemann orientieren und die Imaginationen noch mit Hilfe von Klopfritualen stärker verankern. Mankann auch eine Trance zum sicheren Ort ausprobieren, in der die Klienten selber die Bedingungen für ihre Sicherheit herausfinden können. Manche können das allerdings nicht, weil sie schon Angst vor so einer Besinnung haben. Wenn das allerdings gelungen ist, dann können sie hinterher darauf zurückgreifen. Ih empfehle auch meistens, immer wieder den Angst-Punkt unter dem Auge durch Klopfen zu stimulieren und die innere Belastung durch kräftiges Ausatmen zu minimieren.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Erfolg in der ARbeit  und viele Grüße&lt;br /&gt;
Heinz-Günter Andersch-Sattler  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Akkreditierter Dozent bei der Psychotherapeutenkammer Bayern&lt;br /&gt;
info@syntraum.de&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Müller,  </p>
<p>DAs ist eine sehr belstende Situation, dass in Zusammenhang mit dem Bewußtwerden des sexuellen Mißbrauchs die Erinnerungsbilder einen drängenden Charakter erhalten. Einerseits ist dies schon ein Zeichen der beginnenden Heilung, wenn diese Bilder sonst eher im Hintergrund aktiv waren. Dennoch ist es natürlich wichtig, die Belastungen in diesem Zusammenhang zu senken, so daß wenigstens ein erholsamer Schlaf möglich ist. Über die Empfehlungen von Thomas Weil hinaus, mache ich gute Erfahrungen mit der ARbeit zum sicheren Ort. Hierbei kann man sich Reddemann orientieren und die Imaginationen noch mit Hilfe von Klopfritualen stärker verankern. Mankann auch eine Trance zum sicheren Ort ausprobieren, in der die Klienten selber die Bedingungen für ihre Sicherheit herausfinden können. Manche können das allerdings nicht, weil sie schon Angst vor so einer Besinnung haben. Wenn das allerdings gelungen ist, dann können sie hinterher darauf zurückgreifen. Ih empfehle auch meistens, immer wieder den Angst-Punkt unter dem Auge durch Klopfen zu stimulieren und die innere Belastung durch kräftiges Ausatmen zu minimieren.  </p>
<p>Viel Erfolg in der ARbeit  und viele Grüße<br />
Heinz-Günter Andersch-Sattler  </p>
<p>Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Akkreditierter Dozent bei der Psychotherapeutenkammer Bayern<br />
<a href="mailto:info@syntraum.de">info@syntraum.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Flashbacks nach sexuellem Missbrauch von tom</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/07/19/flashbacks-nach-sexuellem-missbrauch/#comment-99</link>
		<author>tom</author>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 14:27:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/07/19/flashbacks-nach-sexuellem-missbrauch/#comment-99</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Frau Müller,  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;hier meine Empfehlung zur Selbstbehandlung, die anderen Klientinnen in vergleichbaren Situationen bereits geholfen hat. Ich modifiziere dazu das ROMPC®-Behandlungsritual "Die offene Tür schließen", über das ich im ROMPC® Forum auf www.rompc.de bereits geschrieben habe.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Neurolymphatische Reflexzone im Uhrzeigersinn reiben und dabei sprechen: "Ich akzeptiere mich voll und ganz - auch mit meiner Vergangenheit." (3x)&lt;br /&gt;
2. Selbstverzeihung mit Klopfen auf den Zeigefinger und dabei sprechen: "Ich verzeihe mir selbst, dass ich noch immer diese quälenden Gedanken und Bilder in mir habe und dass ich sie nicht stoppen kann. Ich will doch nur, dass meine unerhörte Geschichte, die ich erlitten habe, endlich gehört, gesehen und verstanden wird. Deshalb verzeihe ich mir." (3x)&lt;br /&gt;
3. Fremdverzeihung mit Klopfen auf den kleinen Finger und dabei sprechen: "Ich verzeihe den quälenden Gedanken und Bildern, die mich immer wieder erschrecken und mir das Leben schwer machen. Weil sie meine unerhörte Geschichte ans Licht bringen wollen, deshalb verzeihe ich ihnen." (3x)&lt;br /&gt;
4. Rückdelegation mit Thymus-Klopfen auf das Brustbein und dabei sprechen: "Ihr meine quälenden Gedanken und Bilder, die ihr hochkommen wollt, um endlich gehört, gesehen und verstanden zu werden: ich respektiere euch und gebe euch euren Platz in meiner Therapie. Ich erwarte, dass ihr mich nachts in Ruhe lasst. Denn nur wenn ich ausgeruht und entspannt bin, kann ich gut dafür sorgen, dass ihr zur rechten Zeit und am rechten Ort die Beachtung und das Gehör erfahrt, das ihr verdient." (3x)  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
Thomas Weil&lt;br /&gt;
thomas.weil@rompc.de&lt;br /&gt;
www.rompc-institut.de&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Müller,  </p>
<p>hier meine Empfehlung zur Selbstbehandlung, die anderen Klientinnen in vergleichbaren Situationen bereits geholfen hat. Ich modifiziere dazu das ROMPC®-Behandlungsritual &#8220;Die offene Tür schließen&#8221;, über das ich im ROMPC® Forum auf <a href="http://www.rompc.de" rel="nofollow">www.rompc.de</a> bereits geschrieben habe.  </p>
<p>1. Neurolymphatische Reflexzone im Uhrzeigersinn reiben und dabei sprechen: &#8220;Ich akzeptiere mich voll und ganz - auch mit meiner Vergangenheit.&#8221; (3x)<br />
2. Selbstverzeihung mit Klopfen auf den Zeigefinger und dabei sprechen: &#8220;Ich verzeihe mir selbst, dass ich noch immer diese quälenden Gedanken und Bilder in mir habe und dass ich sie nicht stoppen kann. Ich will doch nur, dass meine unerhörte Geschichte, die ich erlitten habe, endlich gehört, gesehen und verstanden wird. Deshalb verzeihe ich mir.&#8221; (3x)<br />
3. Fremdverzeihung mit Klopfen auf den kleinen Finger und dabei sprechen: &#8220;Ich verzeihe den quälenden Gedanken und Bildern, die mich immer wieder erschrecken und mir das Leben schwer machen. Weil sie meine unerhörte Geschichte ans Licht bringen wollen, deshalb verzeihe ich ihnen.&#8221; (3x)<br />
4. Rückdelegation mit Thymus-Klopfen auf das Brustbein und dabei sprechen: &#8220;Ihr meine quälenden Gedanken und Bilder, die ihr hochkommen wollt, um endlich gehört, gesehen und verstanden zu werden: ich respektiere euch und gebe euch euren Platz in meiner Therapie. Ich erwarte, dass ihr mich nachts in Ruhe lasst. Denn nur wenn ich ausgeruht und entspannt bin, kann ich gut dafür sorgen, dass ihr zur rechten Zeit und am rechten Ort die Beachtung und das Gehör erfahrt, das ihr verdient.&#8221; (3x)  </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Thomas Weil<br />
<a href="mailto:thomas.weil@rompc.de">thomas.weil@rompc.de</a><br />
<a href="http://www.rompc-institut.de" rel="nofollow">www.rompc-institut.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kann BOTOX eine ROMPC®-Behandlung beeinträchtigen? von Ursula</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/01/09/kann-botox-eine-rompc%c2%ae-behandlung-beeintrachtigen/#comment-93</link>
		<author>Ursula</author>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 15:01:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/01/09/kann-botox-eine-rompc%c2%ae-behandlung-beeintrachtigen/#comment-93</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Botox-"Interessierte",&lt;br /&gt;
leider konnte ich ich Klientin bisher noch nicht behandeln, sie kommt nur alle 4 -6 Wochen von weiter her, und z. Zt. geht es in den Sitzungen um Partnerschafts- und Erziehungsfragen, sie wollte die Behandlung ihres Unfalltraumas erstmal verschieben.&lt;br /&gt;
Sobald ich ROMPC bei ihr versuche, werde ich hier wieder schreiben.&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
Ursula Holl&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Botox-&#8221;Interessierte&#8221;,<br />
leider konnte ich ich Klientin bisher noch nicht behandeln, sie kommt nur alle 4 -6 Wochen von weiter her, und z. Zt. geht es in den Sitzungen um Partnerschafts- und Erziehungsfragen, sie wollte die Behandlung ihres Unfalltraumas erstmal verschieben.<br />
Sobald ich ROMPC bei ihr versuche, werde ich hier wieder schreiben.<br />
Liebe Grüße<br />
Ursula Holl</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kann BOTOX eine ROMPC®-Behandlung beeinträchtigen? von tom</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/01/09/kann-botox-eine-rompc%c2%ae-behandlung-beeintrachtigen/#comment-92</link>
		<author>tom</author>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:00:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/01/09/kann-botox-eine-rompc%c2%ae-behandlung-beeintrachtigen/#comment-92</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Ursula,  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;deine Frage ist - wie mir erst jetzt bekannt wird - besonders aktuell: Erst vor kurzem wurden im englisch-sprachigen Raum zwei Untersuchungen veröffentlicht, die die Unbedenklichkeit von BOTOX mit seinen Auswirkungen auf das Gehirn bzw. die emotionale und soziale Kompetenz der Behandelten erntshaft in Frage stellen:  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. The Journal of Neuroscience (Link: http://www.jneurosci.org/cgi/content/abstract/28/14/3689?maxtoshow=&#38;HITS=10&#38;hits=10&#38;RESULTFORMAT=&#38;fulltext=botox&#38;andorexactfulltext=and&#38;searchid=1&#38;FIRSTINDEX=0&#38;resourcetype=HWCIT) berichtet von einer Studie, die belegt, dass man BOTOX, dass in die Schnurrhaarmuskeln von Ratten injiziert wurde, im Gehirn der Versuchstiere wiederfindet, obwohl man bisher davon ausgegangen ist, dass BOTOX die Hirn-Blut-Schranke nicht überwinden kann.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison (Link: http://www.news.wisc.edu/17602) haben nachgewiesen, dass mit BOTOX behandelt Testpersonen auf Grund ihrer eigenen gelähmten Gesichtszüge bei ihren Gesrächspartnern nur erschwert und vor allem zeitverzögert den emotionalen Gehalt von deren verbaler und non-verbaler Kommunikation entschlüsseln konnten.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich diese beiden Studien als ROMPC®-Therapeut ernst nehme, stelle ich mich im Blick auf eine ROMPC®-Behandlung von BOTOX-Patienten auf gewisse Beeinträchtigungen ein.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit herzlichen Grüßen&lt;br /&gt;
Thomas Weil&lt;br /&gt;
ROMPC®-Therapeut, ROMPC®-Ausbilder&lt;br /&gt;
www.rompc-institut.de&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Ursula,  </p>
<p>deine Frage ist - wie mir erst jetzt bekannt wird - besonders aktuell: Erst vor kurzem wurden im englisch-sprachigen Raum zwei Untersuchungen veröffentlicht, die die Unbedenklichkeit von BOTOX mit seinen Auswirkungen auf das Gehirn bzw. die emotionale und soziale Kompetenz der Behandelten erntshaft in Frage stellen:  </p>
<p>1. The Journal of Neuroscience (Link: <a href="http://www.jneurosci.org/cgi/content/abstract/28/14/3689?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=botox&amp;andorexactfulltext=and&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT" rel="nofollow">http://www.jneurosci.org/cgi/content/abstract/28/14/3689?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=botox&amp;andorexactfulltext=and&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT</a>) berichtet von einer Studie, die belegt, dass man BOTOX, dass in die Schnurrhaarmuskeln von Ratten injiziert wurde, im Gehirn der Versuchstiere wiederfindet, obwohl man bisher davon ausgegangen ist, dass BOTOX die Hirn-Blut-Schranke nicht überwinden kann.  </p>
<p>2. Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison (Link: <a href="http://www.news.wisc.edu/17602" rel="nofollow">http://www.news.wisc.edu/17602</a>) haben nachgewiesen, dass mit BOTOX behandelt Testpersonen auf Grund ihrer eigenen gelähmten Gesichtszüge bei ihren Gesrächspartnern nur erschwert und vor allem zeitverzögert den emotionalen Gehalt von deren verbaler und non-verbaler Kommunikation entschlüsseln konnten.  </p>
<p>Wenn ich diese beiden Studien als ROMPC®-Therapeut ernst nehme, stelle ich mich im Blick auf eine ROMPC®-Behandlung von BOTOX-Patienten auf gewisse Beeinträchtigungen ein.  </p>
<p>Mit herzlichen Grüßen<br />
Thomas Weil<br />
ROMPC®-Therapeut, ROMPC®-Ausbilder<br />
<a href="http://www.rompc-institut.de" rel="nofollow">www.rompc-institut.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ROMPC® bei Prüfungsangst von Heinz-Guenter</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-98</link>
		<author>Heinz-Guenter</author>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 16:19:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-98</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Martine,  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annette und Iris haben schon sehr viel Wirksames dargestellt. Wir brauchen zwei Perspektiven: 1. Was kann ich in der akuten Situation tun? 2. Wodurch werden die Ängste aktiviert/reaktiviert?&lt;br /&gt;
zu 1. Die akute Wirksamkeit ist das Überzeugendste, was wir zu geben haben, weil dadurch die Erwartungsängste deutlich minimiert werden können in der Überzeugung: Ich habe eine Möglichkeit, mit der ich mir selbst helfen kann. Das  steigert die Selbstkompetenz, die normalerweise in den Angstsituationen wesentlich verringert ist. Außerdem gibt es in der Prüfungssituation selbst eine Möglichkeit, den Zugang zum kognitiven Apparat aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
zu 2. Meistens werden frühere Erfahrungen reaktiviert, die sich dann in Form von Gruselphantasien manifestieren. Hierfür sind 3 Aspekte hilfreich: a) Welche Trigger aktivieren die Ängste? Welche Vorerfahrungen bestehen mit diesen Triggern? b) Welche Grundüberzeugungen haben sich gebildet? c) Welche Beziehungsbedürfnisse wurden damals verletzt?&lt;br /&gt;
Darüberhinaus ist eine Ressourcenorientierte Arbeit noch hilfreich: Welche Ressourcen stehen mri normalerweise zur Verfügung? Wie ist der Zugangn zu den Ressourcen in der Prüfungssituation blockiert? Wie läßt sich diese Blockade lösen?&lt;br /&gt;
Manchmal sind auch noch Sekundärtraumatisierungen behandlungsbedürftig - meistens Introjekte oder dissoziative Lifestates.&lt;br /&gt;
Was sich auch als günstige Arbeit für die Ressourcen erwiesen hat, ist ein Ansatz Milton Erickson: Statt mich mit den Gruselphantasien zu beschäftigen orientiere ich meinen KLienten in einem Trance-Prozess auf die Zeit nach der Prüfung: Was wird er dann tun? Mit wem wird er was machen? Welche Träume werden dann erfüllt sein? Wie wird sein körperliches Empfinden sein? Was wird seine größte Freude sein?  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße&lt;br /&gt;
Heinz-Günter Andersch-Sattler&lt;br /&gt;
Diplom-Psychologe&lt;br /&gt;
Psychologischer Psychotherapeut&lt;br /&gt;
 info@syntraum.de&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Martine,  </p>
<p>Annette und Iris haben schon sehr viel Wirksames dargestellt. Wir brauchen zwei Perspektiven: 1. Was kann ich in der akuten Situation tun? 2. Wodurch werden die Ängste aktiviert/reaktiviert?<br />
zu 1. Die akute Wirksamkeit ist das Überzeugendste, was wir zu geben haben, weil dadurch die Erwartungsängste deutlich minimiert werden können in der Überzeugung: Ich habe eine Möglichkeit, mit der ich mir selbst helfen kann. Das  steigert die Selbstkompetenz, die normalerweise in den Angstsituationen wesentlich verringert ist. Außerdem gibt es in der Prüfungssituation selbst eine Möglichkeit, den Zugang zum kognitiven Apparat aufrecht zu erhalten.<br />
zu 2. Meistens werden frühere Erfahrungen reaktiviert, die sich dann in Form von Gruselphantasien manifestieren. Hierfür sind 3 Aspekte hilfreich: a) Welche Trigger aktivieren die Ängste? Welche Vorerfahrungen bestehen mit diesen Triggern? b) Welche Grundüberzeugungen haben sich gebildet? c) Welche Beziehungsbedürfnisse wurden damals verletzt?<br />
Darüberhinaus ist eine Ressourcenorientierte Arbeit noch hilfreich: Welche Ressourcen stehen mri normalerweise zur Verfügung? Wie ist der Zugangn zu den Ressourcen in der Prüfungssituation blockiert? Wie läßt sich diese Blockade lösen?<br />
Manchmal sind auch noch Sekundärtraumatisierungen behandlungsbedürftig - meistens Introjekte oder dissoziative Lifestates.<br />
Was sich auch als günstige Arbeit für die Ressourcen erwiesen hat, ist ein Ansatz Milton Erickson: Statt mich mit den Gruselphantasien zu beschäftigen orientiere ich meinen KLienten in einem Trance-Prozess auf die Zeit nach der Prüfung: Was wird er dann tun? Mit wem wird er was machen? Welche Träume werden dann erfüllt sein? Wie wird sein körperliches Empfinden sein? Was wird seine größte Freude sein?  </p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Heinz-Günter Andersch-Sattler<br />
Diplom-Psychologe<br />
Psychologischer Psychotherapeut<br />
 <a href="mailto:info@syntraum.de">info@syntraum.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ROMPC® bei Prüfungsangst von Annette</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-97</link>
		<author>Annette</author>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 15:52:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-97</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Martine,  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich gehe ähnlich vor wie Iris. Oft reichen 1 bis 2 Traumabehandlungen bezüglich auch der Auflösung der daraus resultierenden Lebensgrundhaltungen (Gllaubenssätze) aus, um Erleichterung hinsichtlich der Erwartungsängste zu schaffen. In der Regel arbeite ich intensiv an den Gruselfantasien und stelle eine "Megaperspektive" des Lebensweges gegenüber - das Leben ist Erfahrung, was kann schlimmsten Falls passieren, was besten Falls, wie geht es dann jeweils weiter, was hat vielleicht auch ein Nichtbestehen einer Prüfung an positiven Seiten? Wozu ist eine Verzögerung (ev. bei befürchteten Nachprüfungen) im Moment, in der aktuellen Lebenssituation nützlich?... Dann natürlich auch die Retrospektive - wann stand ich in meinem Leben schon mal an einer "Wegkreuzung" - welchen Weg bin ich gegangen - was wäre gewesen, wenn ich einen anderen Weg gegangen wäre...&lt;br /&gt;
Ich meine, wir leiden oft unter Zwängen, die wir uns in unserer Einstellung zum Leben und zum Erfolg selbst auferlegen und sind manchmal im selbst gewählten kleinen Rahmen gefangen.&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich empfanden meine Klienten mit Prüfungs- und Versagensängsten stets die Anleitung von Übungen aus dem Braingym - wir erarbeiten meist einen gewissen Plan, wann und wie welche Übungen in der Vorbereitungszeit sowie unmittelbar vor und während der Prüfungssituation selbst angewandt werden können und sollten. Die Gewissheit und auch die Erfahrung durch Übung im Vorfeld, dass der Klient sich selbst im Falle von Blockaden und Blackouts behelfen kann und wieder hirntechnisch "in Fluss" kommt, ist mitunter die größte Ressource. Gerade bei der Behandlung von Prüfungsängsten erlebe ich immer wieder die treffsichersten Erfolge mit ROMPC als integrative Methode!  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annette Stoschek&lt;br /&gt;
Dipl.Psych.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Martine,  </p>
<p>ich gehe ähnlich vor wie Iris. Oft reichen 1 bis 2 Traumabehandlungen bezüglich auch der Auflösung der daraus resultierenden Lebensgrundhaltungen (Gllaubenssätze) aus, um Erleichterung hinsichtlich der Erwartungsängste zu schaffen. In der Regel arbeite ich intensiv an den Gruselfantasien und stelle eine &#8220;Megaperspektive&#8221; des Lebensweges gegenüber - das Leben ist Erfahrung, was kann schlimmsten Falls passieren, was besten Falls, wie geht es dann jeweils weiter, was hat vielleicht auch ein Nichtbestehen einer Prüfung an positiven Seiten? Wozu ist eine Verzögerung (ev. bei befürchteten Nachprüfungen) im Moment, in der aktuellen Lebenssituation nützlich?&#8230; Dann natürlich auch die Retrospektive - wann stand ich in meinem Leben schon mal an einer &#8220;Wegkreuzung&#8221; - welchen Weg bin ich gegangen - was wäre gewesen, wenn ich einen anderen Weg gegangen wäre&#8230;<br />
Ich meine, wir leiden oft unter Zwängen, die wir uns in unserer Einstellung zum Leben und zum Erfolg selbst auferlegen und sind manchmal im selbst gewählten kleinen Rahmen gefangen.<br />
Sehr hilfreich empfanden meine Klienten mit Prüfungs- und Versagensängsten stets die Anleitung von Übungen aus dem Braingym - wir erarbeiten meist einen gewissen Plan, wann und wie welche Übungen in der Vorbereitungszeit sowie unmittelbar vor und während der Prüfungssituation selbst angewandt werden können und sollten. Die Gewissheit und auch die Erfahrung durch Übung im Vorfeld, dass der Klient sich selbst im Falle von Blockaden und Blackouts behelfen kann und wieder hirntechnisch &#8220;in Fluss&#8221; kommt, ist mitunter die größte Ressource. Gerade bei der Behandlung von Prüfungsängsten erlebe ich immer wieder die treffsichersten Erfolge mit ROMPC als integrative Methode!  </p>
<p>Herzliche Grüße  </p>
<p>Annette Stoschek<br />
Dipl.Psych.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu ROMPC® bei Prüfungsangst von Iris</title>
		<link>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-96</link>
		<author>Iris</author>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:16:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.rompc-therapie.de/2010/02/05/rompc%c2%ae-bei-prufungsangst/#comment-96</guid>
		<description>&lt;p&gt;Liebe Martine  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ängste schränken die Wahlmöglichkeit der Person ein, das Nervensystem ist aktiviert für Kampf/Flucht (Sympathikus).  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ängste aufgrund früherer Verletzungen zeigen, dass damals keine erfolgreiche Reaktion abgeschlossen werden konnte. Der Klient bleibt im Ablauf der Abwehr/Flucht im Prozess stecken - Verknüpfung bleibt bestehen; gestaute Energie im Nervensystem gehalten.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche herauszufinden, wer welche Anforderungen damals an den Klienten stellte, welchem Druck war er ausgesetzt (Gruselphantasien), was war verletzend, was hätte er gebraucht, was hätte er am liebsten getan? Beziehungs-Bedürfnisse? Dies führt zur tieferen Ursache der Verletzung.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ROMPC®-Arbeit: Trauma-Punkte mit Affirmation, Chef-stärken, Introjekt-Arbeit, Mischung aus impressivem/expressivem ROMPC®. Expressiv,damit im Nervensystem gestaute Energie aus früherer Zeit befreit und der Prozess abgerundet wird. Ich nehme Bewegungen des Klienten auf oder erfrage sie, lasse die Bewegung langsam durchführen und rufe dabei sein X zu.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht zu unterschätzen ist „psychologischen Umkehr“, welche bereits an sich eine Behandlung bildet. („Übung“ als Hausaufgabe mitgeben)  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Klienten Ressourcen erarbeiten, welche er mit an die Prüfungen nehmen kann.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Ort oder Begegnung mit Mensch oder Tier, wobei sich die Person total aufgehoben, unterstützt, glücklich fühlte?  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- inneres Bild, Fotografie oder Gegenstand, der für dieses Erlebnis steht und als „Glücksbringer“ mitgenommen werden kann?&lt;br /&gt;
Erzählen, mit allen Sinnen nacherleben, körperliche Reaktionen nachspüren lassen  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der  Klienten findet damit seine Mitte, ist handlungsfähig (vor/während der Prüfung). Ausserdem erlebt er, dass er in der Zeitachse an einem anderen Ort steht.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbstverständlich hat diese Zusammenfassung kein Anrecht auf Vollkommenheit.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herzliche Grüsse&lt;br /&gt;
Iris Schumacher&lt;br /&gt;
Polarity- und ROMPC®-Therapeutin&lt;br /&gt;
Winterthur - Schweiz&lt;br /&gt;
info@polarityschumacher.ch&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Martine  </p>
<p>Ängste schränken die Wahlmöglichkeit der Person ein, das Nervensystem ist aktiviert für Kampf/Flucht (Sympathikus).  </p>
<p>Ängste aufgrund früherer Verletzungen zeigen, dass damals keine erfolgreiche Reaktion abgeschlossen werden konnte. Der Klient bleibt im Ablauf der Abwehr/Flucht im Prozess stecken - Verknüpfung bleibt bestehen; gestaute Energie im Nervensystem gehalten.  </p>
<p>Ich versuche herauszufinden, wer welche Anforderungen damals an den Klienten stellte, welchem Druck war er ausgesetzt (Gruselphantasien), was war verletzend, was hätte er gebraucht, was hätte er am liebsten getan? Beziehungs-Bedürfnisse? Dies führt zur tieferen Ursache der Verletzung.  </p>
<p>ROMPC®-Arbeit: Trauma-Punkte mit Affirmation, Chef-stärken, Introjekt-Arbeit, Mischung aus impressivem/expressivem ROMPC®. Expressiv,damit im Nervensystem gestaute Energie aus früherer Zeit befreit und der Prozess abgerundet wird. Ich nehme Bewegungen des Klienten auf oder erfrage sie, lasse die Bewegung langsam durchführen und rufe dabei sein X zu.  </p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist „psychologischen Umkehr“, welche bereits an sich eine Behandlung bildet. („Übung“ als Hausaufgabe mitgeben)  </p>
<p>Mit dem Klienten Ressourcen erarbeiten, welche er mit an die Prüfungen nehmen kann.  </p>
<p>- Ort oder Begegnung mit Mensch oder Tier, wobei sich die Person total aufgehoben, unterstützt, glücklich fühlte?  </p>
<p>- inneres Bild, Fotografie oder Gegenstand, der für dieses Erlebnis steht und als „Glücksbringer“ mitgenommen werden kann?<br />
Erzählen, mit allen Sinnen nacherleben, körperliche Reaktionen nachspüren lassen  </p>
<p>Der  Klienten findet damit seine Mitte, ist handlungsfähig (vor/während der Prüfung). Ausserdem erlebt er, dass er in der Zeitachse an einem anderen Ort steht.  </p>
<p>Selbstverständlich hat diese Zusammenfassung kein Anrecht auf Vollkommenheit.  </p>
<p>Herzliche Grüsse<br />
Iris Schumacher<br />
Polarity- und ROMPC®-Therapeutin<br />
Winterthur - Schweiz<br />
<a href="mailto:info@polarityschumacher.ch">info@polarityschumacher.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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